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Nützliche Kleidungstipps für Reittouren in Island

Während das isländische Wetter zu den wechselhaftesten und unvorhersehbarsten Dingen gehört, die man sich vorstellen kann, hat der Sommer in Island durchaus auch einige Sonnentage zu bieten. Dennoch ist es nicht unwahrscheinlich, dass man auf einer Reittour in Island mit Regen oder Wind zu kämpfen hat – oder auch mit einer Kombination aus beidem. Dazu kommt, dass die Sommertemperaturen in Island nicht mit denen auf Mallorca, oder auch in Deutschland oder Großbritannien zu vergleichen sind. 20°C hingegen können sich schnell anfühlen, wie eine echte Hitzewelle. Es ist daher äußerst nützlich, zu wissen, wie man sich für lange Reittage bei jeglichem Wetter kleiden kann.

Wie so oft ist die Natur der beste Ansprechpartner beim Thema Wetter. Wer sich schon einmal gefragt hat, warum die Schafe in Island bei Sonne, Regen und Sturm immer gut gelaunt die Straßen entlanglaufen, findet die Antwort hier: Wolle! Es gibt einfach kein besseres Material, das warm hält, während man den Elementen trotzt, und für ein gutes Körperklima sorgt. Sich in Schichten zu kleiden, die man ablegen kann, wenn es zu warm werden sollte, oder aber eine Extraschicht in der Satteltasche mitzunehmen (im Normalfall Regenkleidung), ist eine sehr gute Idee. Um auch bei sehr nasser Witterung nicht zu frieren, sind eine Basisschicht aus langer Unterwäsche aus Merinowolle und Wollsocken in den Stiefeln oder Schuhen die beste Option. Selbst, wenn die äußere Kleidung dem Regen nicht standhalten sollte, sorgt die Wolle dafür, dass man auch am Ende eines langen Reittages noch warm und komfortabel gekleidet ist. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Kleidungsstücken und Accessoires aus (Merino-)Wolle – Thermounterwäsche, Tücher, Socken, Handschuhe etc. Ein Wollpullover, den man unter der Jacke tragen kann, ist ebenfalls eine sehr gute Investition, wenn man durch die Natur reitet. Eine Kombination aus Wollmaterialien und Sportkleidung aus Synthetik sorgt auch dafür, dass am nächsten Morgen alles wieder trocken ist. Baumwollkleidung hingegen wird schnell nass und kalt und ist für Outdooraktivitäten nicht geeignet.



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Sigurður Jóhannsson and Ólöf Guðbrandsdóttir

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